Gesundheitsvorsorge für dein Pferd: Worauf muss ich achten?

Vorsicht ist besser als Nachsicht, das gilt überall und natürlich auch im Stall. Doch wie kann man sich bei der Gesundheitsvorsorge behelfen? Ganz einfach, mit unseren folgenden, ganz allgemeinen und einfachen Tipps.

GesundheitsvorsorgeNeben dem täglichen Säubern der Hufe und einer angemessenen Fell-, Schweif- und Mähnenpflege, am besten mit nur einem Putzzeug pro Pferd, gibt es einige wichtige Punkte, die regelmäßig kontrolliert und erledigt werden sollten.

Impfungen

Auch wenn sich die Geister beim Thema Impfen scheiden, sollten in Absprache mit dem Tierarzt regelmäßig die Impfungen durchgeführt werden, die das Pferd braucht. Ein Pferd, das Turniere gehen soll, muss bestimmte vorgeschriebene Impfungen in festgelegten Intervallen erhalten, um Starten zu dürfen. Abhängig davon, wie welches Pferd für welche Zwecke gehalten wird, kann der Tierarzt hier gute Ratschläge bieten. Werden die Impfungen ordnungsgemäß im Equidenpass eingetragen, ist es für den Besitzer außerdem ein Leichtes, die entsprechenden zeitlichen Abstände einzuhalten. Nach dem Impfen sollte das Pferd zwei Tage nur leichte Arbeit verrichten, ohne ins Schwitzen zu geraten, um unnötigen Komplikationen vorzubeugen.

Zahnpflege

Wie wichtig die Zahnpflege ist, kannst du in unserem Zahnpflegeartikel nachlesen. Der regelmäßige Zahnarztbesuch gehört definitiv zur ordentlichen Gesundheitsvorsorge und darf nicht vernachlässigt werden. Denn jeder, der schon einmal Zahnschmerzen hatte, weiß, dass diese deutlich unerträglicher sind, als der eigentliche Besuch beim Zahnarzt.

Wurmkur

Wurmkuren sollten zwischen zwei und vier Mal pro Jahr verabreicht werden. Hierbei ist übrigens wichtig, dass der komplette Stall gleichzeitig entwurmt wird, da sich andernfalls auch frisch entwurmte Pferde wieder bei den wurmstichigen infizieren könnten. Auch bei der Wurmkur ist es notwendig, Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten, der die Bedürfnisse der Pferde am besten einschätzen kann. Außerdem wirkt nicht jede Wurmkur bei jedem Parasiten, daher ist eine situationsspezifische Beratung dringend zu empfehlen.

Kleine Stallapotheke

Hat man grundsätzliche Produkte der medizinischen Versorgung zur Hand, kann man bei Kleinigkeiten schnell selbst Abhilfe schaffen. Darum sollte jeder Pferdebesitzer mindestens eine kleine Stallapotheke im Schrank haben, um beispielsweise Fieber zu messen, Zecken zu entfernen und oberflächliche, minimale Verletzungen selbst zu versorgen.

Wenn du all diese Tipps berücksichtigst und ein angemessen sorgsames Auge auf deinen Liebling hast, können verschleppte Krankheiten häufig vermieden werden.